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Presseschau

24.08.2001 - Windischeschenbach (Bayern):
Windischeschenbach: Generalsanierung wäre notwendig
Eingetragen von Redaktion

Stiftlandsäule an den Windischeschenbacher Königsbäumen über 300 Jahre alt - Rost zersprengt den Stein

Windischeschenbach. (ab) Bereits über 300 Jahre hat die Stiftlandsäule an den Königsbäumen an der Ecke Neustädter-/Stützel-Straße auf dem Buckel. Deswegen weist das in der Denkmalliste mit Entstehungsjahr 1699 eingetragene Denkmal erhebliche "Alterserscheinungen" auf.

Ähnliche Säule in Neuhaus


Das insgesamt 3,20 Meter hohe Mal ist fast genauso aufgebaut wie die Stiftlandsäule in Neuhaus an der Schönfichter Straße. In Windischeschenbach ist lediglich die Grundplatte und der Stein unter der Säule nicht mehr sichtbar, nachdem beim Straßenausbau der Gehsteig angehoben wurde.

Die 1,38 Meter hohe Granitsäule mit der eingemeißelten Jahreszahl 1699 hat einen Durchmesser von 29 Zentimetern in der Mitte, oben 22 Zentimeter. Darauf liegt eine Steinkonsole, ein Zwischenstück und eine weitere Auskragung, auf der sich die so genannte Laterne befindet. Von den drei oben abgerundeten Bildnischen - ein Zentimeter tief in der Laterne - sind zwei mit farbigen Mosaiksteinchen ausgelegt. Zu erkennen ist die Jahreszahl 1970 und die Buchstaben R und H. Die dritte, leere Nische weist zwei Dübellöcher auf. Wahrscheinlich hatte sich auch hier ein Bild befunden. Auf der Rückseite ist keine Nische eingearbeitet.

Wie auch bei anderen Denkmälern dieser Art bildet eine Steinkugel mit einem 36 Zentimeter hohen eisernen Doppelbalkenkreuz, vom Denkmalschutz auch als Caravacca-Kreuz bezeichnet, den Abschluss.

Der jetzige Zustand der Säule ist nicht gerade rosig. Das Zwischenstück unter der Laterne ist zersprungen. Die Steinkugel mit dem Kreuz steht schief und müsste neu ausgerichtet werden. Schuld daran sei das Eindringen von Wasser an den Eisendornen der Verankerungen, der dadurch entstandene Rost zersprenge den Stein, weiß OWV-Denkmalwart Bernhard Riebl. Das Kreuz wäre zu entrosten und neu zu streichen, die Kugel zu verfugen, Risse zu kitten. Die gesamte Säule müsste gereinigt werden.

Wer hat Mosaik angebracht?

Wer weiß, was die früheren Bilder darstellten und wer 1970 die beiden Mosaiken anbrachte, sollte sich mit Riebl unter Telefon 1332 in Verbindung setzen. Im Stadtplan C-6 Windischeschenbach ist die Stiftlandsäule mit der Nummer 33 angegeben.

Quelle: Oberpfalznetz, 24.08.2001

Quelle: Oberpfalznetz, 24.08.2001
Ortsinformationen

Windischeschenbach

Ort: Windischeschenbach
PLZ: 92670
Bundesland:Bayern
Kreis: Neustadt an der Waldnaab


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